Die afrikanischen Savannen

Der afrikanische Kontinent ist zu großen Teilen von unterschiedlichen Savannen überzogen. Einzig im Westen Afrikas werden diese durch tropische Regenwälder abgelöst. Im Süden dehnt sich die Namib Wüste aus.

Laut Definition ist die Savanne eine Landschaft im wechselfeuchten Tropenbereich beiderseits des Äquators, überwiegend Grasland mit Gebüschen, Baumgruppen und Einzelbäumen, Galeriewäldern entlang der Flussläufe.

Savanne

Afrikanische Savanne – Foto: von hier

Unterschiedliche Arten von Savannen

Man unterscheidet grundsätzlich drei unterschiedliche Arten von Savannen, die sich in der Anzahl der Trockenmonate unterscheiden: Feuchtsavannen mit 2,5 bis 5 Trockenmonaten, Trockensavannen mit 5 – 7,5 und Dornsavannen mit mehr als 7 Trockenmonaten. Außerdem gibt es vereinzelt auch die spezielle Form der Überschwemmungssavanne, in der in der Regenzeit Täler und Senken regelmäßig unter Wasser stehen, wodurch sich eine Schicht ablagert, die in der Trockenzeit rissig und hart wird.
Herrscht in einer Savanne in mehr als 10 Monaten Trockenheit, so redet man bereits von einer Halbwüste.

Jede Form der Savanne hat ihre eigene Vegetation

Die Feuchtsavanne

Die Feuchtsavanne ist zum größten Teil von hohen Gräsern überzogen und vereinzelt finden sich Bäume, mit besonders robusten Blätter, die in der Trockenzeit abgeworfen werden.

Die Trockensavanne

Die Trockensavanne ist in Afrika überzogen von den typischen Miombowäldern, wobei es sich um die afrikanische Bezeichnung für die dort vorrangig wachsenden Brachystegia – Bäume handelt. Gräser und Gebüsch zwischen den Bäumen sind eher dünn gesäht.

Die Dornsavanne

Die Dornsavanne verdankt ihren Namen den Dorngehölzen, die vorrangig in ihr zu finden sind. Die Pflanzen kennzeichnen sich durch eine Minimierung der Blattoberfläche zum Schutz vor dem Austrocknen und Dornen, um sich vor Tieren zu schützen. Trotzdem kommt es an vielen Stellen in Afrika zu einer Überweideung durch Nutztiere.

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Weihnachten in Afrika

Auch wenn ein Großteil der Bewohner des afrikanischen Kontinents Muslime sind, so gibt es doch auch eine Menge Christen, die wie wir das Weihnachtsfest feiern. Allerdings sehen die Weihnachtsbräuche in Ländern wie Ägypten, Südafrika, Somalia oder Kenia natürlich oft ganz anders aus, als bei uns in Europa. Afrika ist sehr groß. Von daher gibt es auch innerhalb des Kontinents sehr viele Unterschiede im Brauchtum.

Weihnachten feiern in Ägypten

In Ägypten beispielsweise wird Weihnachten erst am 07. Januar gefeiert. Der Grund dafür ist die Tatsache, dass die Ägyptischen Christen der koptischen Kirche angehören und – ebenso wie in Russland – nach dem julianischen Kalender leben. Und laut diesem fällt das Weihnachtsfest eben auf den 07.01.. Außerdem gibt es in Ägypten eine Fastenzeit von 43 Tagen vor Weihnachten, während der tagsüber nur Gemüse gegessen wird.

Weihnachten feiern in Südafrika

In Südafrika gibt es zwei recht unterschiedliche Arten, Weihnachten zu feiern. Die christlichen Einwohner des Landes feiern das Weihnachtsfest eher laut und mit viel Rummel, künstlichen Bäumen und lieben zu Weihnachten Deko in allen Variationen. Die Einwanderer hingegen zelebrieren das Fest traditionell eher ruhig und besinnlich.

Weihnachten feiern in Kenia

In Kenia ist es Brauch, dass die Kinder vor Weihnachten das Haus festlich schmücken und auch dafür zuständig sind, das Essen vorzubereiten. Gefeiert wird nicht am 24. Dezember, sondern erst am 25. mit einem großen Fest, bei dem traditionell eine Ziege geschlachtet wird.
Nach dem Essen wandern die Bewohner eines Dorfes von Haus zu Haus und verteilen kleine Weihnachtsgeschenke. Die Feierlichkeiten dauern meist bis in die frühen Morgenstunden.

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